Erbliche Ursachen für Herzinfarkt


Forscher identifizieren Risikogene
Erbliche Ursachen für Herzinfarkt

Das Risiko für einen Herzinfarkt ist stärker von den Genen geprägt, als bislang angenommen. Eine internationale Forschergruppe identifizierte 15 Gene, die das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung erhöhen.

Herzinfarkt kommt unerwartet

In Europa sterben in einem Jahr etwa 750.000 Menschen an einem Herzinfarkt. Auch in Deutschland zählt der Herzinfarkt zu den häufigsten Todesursachen. Zu den Risikofaktoren zählen Alter, Diabetes, Rauchen, Bluthochdruck und die erbliche Veranlagung. Trotz der bekannten Risiken trifft der Herzinfarkt viele Menschen völlig unerwartet.

Eine internationale Forschergruppe hofft, die Ansätze zur Vorbeugung einer Herz-Kreislauf-Erkrankung verbessern zu können, indem sie die Risikogene in der genetischen Veranlagung herzkranker Menschen identifizieren.

Ansatz für bessere Therapie

Die Forscher untersuchten die Gene von 190.000 Menschen, von denen etwa ein Drittel an einer Herzerkrankung litt. Dabei fiel den Medizinern auf, dass bestimmte Genvarianten bei herzkranken Menschen deutlich häufiger vorkamen als bei herzgesunden. Dieser Zusammenhang war signifikant, das heißt er bestand mit der höchsten Stufe der statistischen Gewissheit. Insgesamt konnten die Forscher 15 Risikogene bestimmen. Gut 40 weitere Risikogene waren bereits zuvor bekannt. Zusätzlich erfassten die Wissenschaftler etwa 100 Gene, die wahrscheinlich das Erkrankungsrisiko erhöhen.

Damit ist das Herzinfarktrisiko stärker in der Veranlagung verwurzelt, als bislang vermutet. Die Forscher erhoffen sich von den Studienergebnissen neue Behandlungsansätze. So sei es mittel- bis langfristig möglich per Gentest das Herzinfarktrisiko jedes Menschen zu bestimmen und geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen.

Kundenkarte

Wenn Sie möchten, dass Ihre Daten bei uns gespeichert werden, erstellen wir für Sie eine virtuelle Kundenkarte. Sie brauchen uns dann nur Ihren Namen mitzuteilen.

News

Depressionen bei Kindern erkennen
Depressionen bei Kindern erkennen

Reizbar, weinerlich oder freudlos

Depressionen haben bei Kindern viele Gesichter: Manche werden reizbar oder ängstlich, andere bekommen Probleme in der Schule oder ziehen sich extrem zurück. Je nach Alter gibt es verschiedene Warnzeichen. Schöpft man Verdacht, sollte frühzeitig die Kinderärzt*in eingeschaltet werden.   mehr

7 Lebensretter bei allergischem Schock
7 Lebensretter bei allergischem Schock

Gefahr durch Milch oder Erdnuss?

Für Menschen mit einer Nahrungsmittelallergie kann ein Besuch im Schnellimbiss oder Restaurant lebensgefährlich werden. Um für einen allergischen Schock gewappnet zu sein, haben Betroffene meist einen Adrenalinpen dabei. Folgende sieben Tipps helfen, den Notfall zu beherrschen.   mehr

So schlafen Schichtarbeitende besser

Mann liegt mit Schlafmaske im Bett.

Erst Lichtdusche, dann Sonnenbrille

Viele Schichtarbeiter*innen leiden unter Schlafproblemen und ständiger Müdigkeit. Doch es gibt einige Strategien, mit denen man dagegen angehen kann.   mehr

Früherkennung ist Trumpf
Früherkennung ist Trumpf

Neugeborenenscreening wird erweitert

Das Neugeborenen-Screening ist seit Jahrzehnten etabliert. Dabei werden Neugeborene unter anderem auf seltene Stoffwechselkrankheiten getestet. Nun wird das Screening erweitert.   mehr

Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung
Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung

Reisen in Risikogebiete

Von Thailand bis in die Karibik: Denguefieber-Infektionen drohen in zahlreichen Reisegebieten. Bisher empfiehlt die STIKO die Impfung nur Personen, die sich bereits einmal damit infiziert haben. Die Deutsche Gesellschaft für Reisemedizin sieht das anders.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Mai

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Temperaturalarm im Kinderzimmer

Wie misst man die Temperatur am besten? Muss man Fieber senken? Und vor allem: Wann muss das Fieberk ... Zum Ratgeber
Frohme-Apotheke
Inhaberin Dr. Angelika Koch
Telefon 040/5 50 38 11
Fax 040/5 59 32 34
E-Mail koch@frohme-apotheke.de