Volkskrankheit Allergie


Allergiepatienten unterversorgt
Volkskrankheit Allergie

Immer mehr Menschen in Deutschland leiden unter einer Allergie. Dennoch gibt es immer weniger Behandlungen und Therapien. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI) hin.

Zahl der Patienten steigt

In den letzten Jahren ist die Zahl der Patienten mit einer Allergie stetig gestiegen. „Allergien sind zur Volkskrankheit geworden“, berichtet Eckard Hamelmann von der DGAKI. Schuld daran seien unter anderem Verkehrsemissionen wie Feinstaub, Schadstoffe am Arbeitsplatz sowie der Klimawandel. „Obwohl jeder fünfte Mensch im Laufe seines Lebens von einer allergischen Erkrankung betroffen ist, wird das Risiko einer Allergie vielfach bagatellisiert – sowohl von den Betroffenen oder ihren Angehörigen als auch von den behandelnden Medizinern“, bemängelt der Experte.


Dramatische Unterversorgung

Basis seiner Einschätzung sind die Daten von rund 40 Millionen Versicherten bei der gesetzlichen Krankenkasse. Jürgen Wasem von der Universität Duisburg-Essen wertete diese hinsichtlich der Abrechnungsziffer aus, welche Ärzte bei den Themen Allergien und Asthma zur Abrechnung bei der Krankenkasse einreichen. Der Wissenschaftler berichtet: „Das Ergebnis bestätigt für uns eine dramatische Unterversorgung von Allergikern in Deutschland mit der einzig ursächlich wirksamen Therapie“, – der sogenannten Hyposensibilisierung, auch Allergie-Impfung genannt.


Stillen als Prävention


Harald Renz von der DGAKI gibt der medizinischen Ausbildung die Schuld an diesem Zustand. „Es fehlt nach wie vor eine verbindliche Verankerung der Allergologie im Medizinstudium. Es bleibt heute dem lokalen und regionalen Zufall überlassen, ob ein Medizinstudent im Bereich der Allergologie ausgebildet wird oder nicht.“ Vor allem für Kinder ist dies mit gefährlichen Folgen verbunden. Die Ärzte therapieren die kleinen Patienten oftmals falsch oder gar nicht. Doch bereits im frühen Kindesalter könne die Prävention beginnen, berichtet Carl-Peter Bauer von der Gesellschaft für pädiatrische Allergologie: „Nach wie vor ist als erste Maßnahme das ausschließliche Stillen in den ersten vier Lebensmonaten zu nennen.“

Kundenkarte

Wenn Sie möchten, dass Ihre Daten bei uns gespeichert werden, erstellen wir für Sie eine virtuelle Kundenkarte. Sie brauchen uns dann nur Ihren Namen mitzuteilen.

News

Sport schützt den Kreislauf
Sport schützt den Kreislauf

WHO-Empfehlung überprüft

Sport ist gut für die Gesundheit, da ist man sich einig. Doch wieviel Sport ist in der Woche nötig, um das Risiko für Erkrankungen zu senken?   mehr

Adipöse Kinder pubertieren früher
Adipöse Kinder pubertieren früher

Folgenschweres Übergewicht

Wenn schon Kleinkinder zu viele Pfunde auf die Waage bringen, hat das auch Folgen für die Pubertät. Sie werden früher geschlechtsreif als normalgewichtige Jungen und Mädchen.   mehr

Diabetes erhöht Krebsrisiko
Diabetes erhöht Krebsrisiko

Auf zur Vorsorge!

Beim Typ-2-Diabetes drohen etliche Folgeschäden. Dabei gilt es nicht nur, auf Nieren, Augen und Nerven zu achten. Menschen mit Typ-2-Diabetes haben auch ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebsarten.   mehr

Tipps für sicheren Grillspaß
Tipps für sicheren Grillspaß

Heißes Sommervergnügen

Von Verbrennungen bis zu Magen-Darm-Infektionen: Das allseits beliebte Grillen hält eine ganze Menge Gefahren bereit. Hier gibt es Tipps, wie man sich davor schützt.   mehr

Waschen, cremen, inspizieren
Waschen, cremen, inspizieren

Hautpflege bei Diabetes

Eine Diabeteserkrankung wirkt sich auch negativ auf die Haut aus. Mögliche Folgen sind Pilzerkrankungen und unangenehmer Juckreiz. Mit einer guten Blutzuckereinstellung und der richtigen Pflege lässt sich jedoch gut vorbeugen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Juli

Gut leben mit Vorhofflimmern

Gut leben mit Vorhofflimmern

Keine Chance dem Schlaganfall!

Vorhofflimmern bedeutet nicht, auf ein aktives Leben verzichten zu müssen. Wer seine Medikamente zuv ... Zum Ratgeber
Frohme-Apotheke
Inhaberin Dr. Angelika Koch
Telefon 040/5 50 38 11
Fax 040/5 59 32 34
E-Mail koch@frohme-apotheke.de